Damit Sitzungen ein sicherer und respektvoller Raum bleiben.
Grenzen sind klare Rahmen, die Sicherheit und Respekt schaffen.
Grenzen sind wie unsichtbare Linien, die zeigen, was in der Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin in Ordnung ist – und was nicht. Sie helfen dabei, den Fokus der Sitzungen auf deine Heilung zu richten und schützen deine Zeit, deinen Raum und deine Gefühle.
Grenzen können zum Beispiel bedeuten: pünktlich beginnen und enden, dass die Therapeutin nicht zu viel aus ihrem Privatleben teilt, oder dass der Kontakt zwischen den Sitzungen begrenzt bleibt.
Grenzen sind nicht streng – sie sind fürsorglich.
Wenn Grenzen klar sind, weißt du, was dich erwartet. Das hilft dir, dich zu entspannen und dich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: dein Wachstum und deine Gesundheit.
Jede Art trägt dazu bei, dass Sitzungen sich sicher und hilfreich anfühlen.
Sitzungen beginnen und enden pünktlich. Regeln zu Verspätungen schützen deine und ihre Zeit gleichermaßen.
Deine Therapeutin ist nicht deine Freundin – sie unterstützt dich professionell mit Fokus auf dein Wachstum.
Manche Therapeutinnen kommunizieren nur in Sitzungen. Andere erlauben kurzen Kontakt per Nachricht oder E-Mail.
Deine Therapeutin hört zu und zeigt Fürsorge – teilt aber ihre eigenen Gefühle nicht in der Sitzung.
Körperlicher Kontakt findet nur statt, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Du entscheidest, worüber du bereit bist zu sprechen. Niemand drängt dich, bevor du dich sicher fühlst.
Es ist nicht nur okay – es ist sogar sehr gut.
Grenzen helfen deiner Therapeutin, ihre Arbeit gut zu machen. Wenn sich etwas unklar oder unangenehm anfühlt, möchte sie davon hören. Du kannst jederzeit Fragen stellen.
So könnte deine Therapeutin über Grenzen sprechen:
Deine Gefühle dabei sind vollkommen berechtigt.
Manchmal können Grenzen sich unangenehm anfühlen. Du könntest dich verwirrt, verärgert oder verletzt fühlen – und das ist in Ordnung. Diese Gefühle sind normal, besonders wenn du Erfahrungen gemacht hast, bei denen Grenzen nicht klar waren oder überschritten wurden.
Wenn sich eine Grenze nicht richtig anfühlt, kannst du das zum Beispiel so ansprechen:
Tippe auf eine Frage, um nachzudenken und Antworten zu entfalten.
Grenzen sind ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden therapeutischen Prozesses. Deine Therapeutin ist dafür da, dir dabei zu helfen, einen Raum zu gestalten, in dem du dich gehört, respektiert und gestärkt fühlen kannst. Dein Wohlbefinden ist wichtig.